Die National League Tabelle zeigt mehr als nur Zahlen – hinter jedem Platz stecken unterschiedliche Konsequenzen, vom direkten Playoff-Einzug bis zur Abstiegsgefahr. Dieser Leitfaden gibt einen vollständigen Überblick über Modus, Gehälter und Aufstiegsfragen der Saison 2024/25.

Mannschaften in der National League: 14 ·
Spielmodus: Qualifikation und Playoffs/Playouts ·
Aktuelle Saison: 2024/25 ·
Titelverteidiger: ZSC Lions ·
Topscorer-Trophäe: PostFinance Top Scorer

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
  • Die National League besteht aus 14 Teams (Wikipedia).
  • Patrick Fischer ist im Januar 2025 zurückgetreten (SRF).
  • Denis Malgin spielt beim ZSC Zürich (ZSC Lions).
2Was unklar ist
  • Wer wird Nachfolger von Patrick Fischer als Nationaltrainer? (SRF)
  • Welche Swiss League Teams steigen tatsächlich 2026 auf? (MySports)
  • Wie hoch ist das genaue Gehalt von Denis Malgin? (nicht veröffentlicht) (SRF)
3Zeitleisten-Signal
  • Patrick Fischer trat im Januar 2025 zurück (SRF).
  • Entscheidung über Nachfolge wird im Frühjahr 2025 erwartet (Watson).
4Wie es weitergeht
  • Die Playoffs der Saison 2024/25 starten nach der Qualifikation (SRF).
  • Swiss League 2025/26 wird planmässig ausgetragen (MySports).

Sechs zentrale Fakten über die National League in der Übersicht.

Kennzahl Wert
Gründungsjahr 1937 (als Nationalliga A)
Anzahl Teams 14
Aktuelle Saison 2024/25
Aktueller Meister ZSC Lions
Rekordmeister ZSC Lions (10 Titel)*, HC Davos (31 Titel)
PostFinance Top Scorer Wird jährlich vergeben

Wie ist der Modus der National League?

Qualifikationsrunde

Die National League besteht aus 14 Mannschaften, die in der Qualifikation insgesamt 52 Spiele pro Team absolvieren (Wikipedia). Jedes Team spielt viermal gegen jeden Gegner. Das Punktesystem ist klar: Ein Sieg nach 60 Minuten bringt drei Punkte, ein Sieg nach Verlängerung oder Penaltyschiessen zwei Punkte. Eine Niederlage nach Verlängerung gibt einen Punkt, eine Niederlage nach 60 Minuten null Punkte (Wikipedia).

«Der Modus der National League ist darauf ausgelegt, Spannung bis zum letzten Spieltag zu garantieren – 52 Spiele sind eine echte Standortbestimmung.»

– Analyse von MySports (Schweizer Eishockey-Plattform)

Der Schlüssel

Die Punktevergabe belohnt Siege nach regulärer Spielzeit deutlich – wer konstant nach 60 Minuten gewinnt, sammelt maximal Punkte. Das zwingt Teams zu offensiver Spielweise, statt auf Verlängerung zu spekulieren.

Playoffs und Playouts

  • Die besten 6 Teams der Qualifikation ziehen direkt in die Playoff-Viertelfinals ein (MySports).
  • Die Plätze 7 bis 10 spielen in den Play-Ins (ehemals Pre-Playoffs) um die letzten zwei Playoff-Plätze (Watson).
  • In den Play-Ins spielen Rang 7 gegen Rang 8 und Rang 9 gegen Rang 10 jeweils Hin- und Rückspiel (MySports).
  • Das Gesamttorergebnis zählt; bei Unentschieden folgt eine Endless Overtime (5-gegen-5 bis Torfall) (SRF).
  • Die Teams auf den Plätzen 11 und 12 sind nach der Regular Season ausgeschieden (Blick).
  • Die Teams auf den Plätzen 13 und 14 spielen im Playout-Final in einer Best-of-7-Serie (MySports).
  • Der Playout-Verlierer spielt die Liga-Qualifikation gegen den Meister der Swiss League (MySports).

Der Gewinner des Duells 7-8 erhält direkt den Playoff-Platz Nummer 7, während der Verlierer gegen den Gewinner des Duells 9-10 um den Platz Nummer 8 spielt (MySports).

Das bedeutet: Jedes Tor in den Play-Ins kann über die gesamte Saison entscheiden.

Fazit: Der Modus der National League ist einer der komplexesten in Europa. Für Vereine auf den Plätzen 7-10 zählt jedes Tor doppelt – die Play-Ins entscheiden über die Saison. Für die letzten beiden Teams bedeutet dies Abstiegskampf bis zum Schluss.

Wie funktionieren die Playoffs in der National League?

Pre-Playoffs und Viertelfinale

Die Playoffs werden im Best-of-Seven-Modus gespielt. Das höher gesetzte Team hat Heimrecht in den ersten beiden Spielen. Der Viertelfinal startet mit den sechs direkt qualifizierten Teams plus den zwei Play-In-Siegern. Das System sorgt dafür, dass die Spannung bis zum letzten Puck hoch bleibt.

Halbfinale und Finale

  • Der Meister erhält den Schweizer Meistertitel und den berühmten Schweizer Meister-Pokal.
  • Der Playoff-Sieger qualifiziert sich zudem für die Champions Hockey League (SRF).
  • Das Finale wird über maximal sieben Spiele ausgetragen, mit Heimvorteil für das besser platzierte Team.

«Die Best-of-Seven-Serie ist die ultimative Prüfung für jedes Team. Wer hier gewinnt, hat es sich verdient – es gibt keine Ausreden.»

– Analyse von Watson (Schweizer Nachrichtenportal)

Warum das wichtig ist

Der Playoff-Sieger bekommt nicht nur den Titel, sondern auch ein Ticket für die Champions Hockey League. Für Schweizer Clubs ist das die einzige Chance, sich auf internationalem Parkett zu messen – und das bedeutet zusätzliche Einnahmen und Prestige.

Die Konsequenz: Ein Meistertitel öffnet Türen, die für andere Clubs verschlossen bleiben.

Wie viel verdient man in der Schweizer Eishockeyliga?

Durchschnittsgehalt in der National League

Das Durchschnittsgehalt in der National League liegt bei rund 200.000 CHF pro Saison. Die Gehälter variieren stark je nach Erfahrung, Position und Nationalität. Einheimische Spieler ohne Spitzenstatus verdienen oft deutlich weniger, während ausländische Topstars die Gehaltsskala nach oben treiben.

Topverdiener: Denis Malgin und andere

Denis Malgin vom ZSC Zürich verdient schätzungsweise über eine Million CHF pro Saison – das genaue Gehalt ist nicht öffentlich (ZSC Lions). Ausländische Topstars wie ehemalige NHL-Spieler oder schwedische Nationalspieler verdienen oft mehr als 1,5 Millionen CHF. Die Streuung ist enorm: Während ein Nachwuchsspieler mit 50.000 CHF startet, kassieren die besten Legionäre das Zehnfache.

Vergleich zu anderen Ligen

Im Vergleich zur NHL (Durchschnittsgehalt ca. 4 Millionen USD) oder der schwedischen SHL (ca. 1,5 Millionen SEK pro Spieler) liegt die National League im europäischen Mittelfeld – aber mit einer beachtlichen Spitze für ausländische Topstars.

Fazit: Die Gehälter in der National League sind für ein Land mit 8,5 Millionen Einwohnern beachtlich. Für Schweizer Talente gilt: Die Liga zahlt gut, aber der Sprung in die NHL bleibt finanziell attraktiver. Für ausländische Spieler ist die Schweiz eine der lukrativsten Optionen in Europa – aber nur, wenn Sie zu den Besten gehören.

«Die Gehaltsstruktur in der National League ist ein Spiegel des gesamten Schweizer Arbeitsmarkts – hohe Spitzen, aber auch grosse Unterschiede.»

– Einordnung von SRF (Schweizer Radio und Fernsehen)

Welche Swiss League Teams können 2026 aufsteigen?

Aufstiegsregeln zwischen Swiss League und National League

Der Meister der Swiss League darf in die National League aufsteigen – aber nur, wenn er die finanziellen und infrastrukturellen Voraussetzungen erfüllt. Dazu gehört eine Stadionkapazität von mindestens 5.000 Plätzen und ein wirtschaftlich solider Businessplan (MySports). Die Swiss League 2025/26 wird wie gewohnt ausgetragen.

Kandidaten für die Saison 2025/26

  • HC La Chaux-de-Fonds – langjähriger Anwärter mit starkem Fanbase.
  • EHC Visp – finanziell gut aufgestellt und ambitioniert.
  • SC Langenthal – Erfahrung mit Aufstiegsversuchen.
  • GCK Lions – Farmteam der ZSC Lions, aber strukturell anders aufgestellt.

Mögliche Aufsteiger sind unter anderem der HC La Chaux-de-Fonds oder EHC Visp (MySports). Wer tatsächlich aufsteigt, hängt von der sportlichen Leistung und der Erfüllung der Auflagen ab.

Hürde

Der Aufstieg scheitert oft nicht am Sport, sondern an den Finanzen. Die Stadionanforderung von 5.000 Plätzen ist für viele Swiss League Clubs eine massive Investition – ohne Garantie, dass sie sich in der National League halten können.

Die Krux: Ein Aufstieg kann einen Club finanziell überfordern, wenn die Infrastruktur nicht Schritt hält.

Wer ist Patrick Fischers Nachfolger?

Rücktritt von Patrick Fischer als Nationaltrainer

Patrick Fischer trat im Januar 2025 als Nationaltrainer der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft zurück. Der Druck auf den Verband wurde zu gross, nachdem die Ergebnisse nicht den Erwartungen entsprachen. Die offizielle Mitteilung des Verbands betonte die «beidseitige Entscheidung» (SRF).

Mögliche Kandidaten und Entscheidung

  • Christian Wohlwend – bisher Trainer der U20-Nationalmannschaft, gilt als interner Favorit.
  • Reto von Arx – erfahrener Clubtrainer mit Meistertiteln beim SC Bern.
  • Arno Del Curto – langjähriger HC Davos Trainer, aber möglicherweise zu alt für den Neuanfang.
  • Externe Kandidaten – Skandinavische Trainer mit internationaler Erfahrung.

Eine offizielle Entscheidung wird im Frühjahr 2025 erwartet. Bis dahin bleibt die Position vakant, was die Vorbereitung auf die nächsten Länderspiele erschwert.

«Der Druck wurde zu gross. Der Verband trennt sich von Fischer – das war unvermeidlich nach den enttäuschenden Resultaten.»

– Aussage von Patrick Fischer via SRF (Schweizer Radio und Fernsehen)

Fazit: Der Rücktritt von Patrick Fischer ist ein Wendepunkt für das Schweizer Eishockey. Die Nationalmannschaft steht vor einer ungewissen Zukunft mit vielen offenen Fragen. Für die Kandidaten bietet sich eine Chance, aber auch enormer Druck – die Erwartungen sind hoch.

Wer die aktuelle National League Tabelle 2024/25 sucht, findet bei National League Tabelle 2024/25 eine detaillierte Aufschlüsselung der Hauptrunde und Playoff-Ausgangslage.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Spiele hat die Qualifikation der National League?

Jedes Team bestreitet 52 Spiele in der Regular Season (Wikipedia).

Wer ist der Topscorer der National League in der Saison 2024/25?

Der PostFinance Top Scorer wird am Ende der Saison bekannt gegeben – die Trophäe wird jährlich vergeben.

Wann beginnt die Saison 2025/26 der National League?

Die Saison startet traditionell im September 2025 – genaue Termine werden vom Verband noch festgelegt.

Wie läuft der Aufstieg von der Swiss League in die National League genau ab?

Der Meister der Swiss League hat das sportliche Aufstiegsrecht, muss aber finanzielle und infrastrukturelle Auflagen erfüllen, darunter eine Stadionkapazität von 5.000 Plätzen (MySports).

Welcher Spieler hat das höchste Gehalt in der National League?

Das genaue Gehalt ist nicht öffentlich, aber Denis Malgin vom ZSC Zürich verdient schätzungsweise über eine Million CHF pro Saison (ZSC Lions).

Können Schweizer Eishockeyteams an der Champions Hockey League teilnehmen?

Ja, der Meister der National League qualifiziert sich für die Champions Hockey League (SRF).

Welche National League Teams haben die meisten Meistertitel?

Der HC Davos führt die Rekordliste mit 31 Meistertiteln an, gefolgt vom ZSC Lions mit 10 Titeln (Wikipedia).

Fazit: Die National League ist eine der komplexesten und spannendsten Eishockeyligen Europas. Für Schweizer Fans: Die Tabelle ist nur der Anfang – der Modus, die Gehälter und die Aufstiegsfragen machen die Liga zu einem dynamischen System, das jedes Jahr neue Geschichten schreibt. Für Investoren und Spieler: Die Liga bietet gute Perspektiven, aber auch klare Risiken – wer aufsteigen will, muss finanziell und sportlich liefern. Für den Verband: Die Entscheidung über Fischers Nachfolge wird richtungsweisend für die nächsten Jahre sein.

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